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Blutiger Herbstmond

Blutmond

kurz nach 4 Uhr heute früh. Den Höhepunkt der Mondfinsternis habe ich knapp verpasst. Eigentlich wollte ich sie komplett verschlafen, aber ich bin ungeplant wach geworden. Also schnell das 1200er Tele angeschnallt und ein paar Bilder gemacht.Der untere linke Rand ist schon wieder aus dem Kernschatten raus, der gesamte rote Rest ist direkt im Kernschatten fotografiert. Die Farbe ist unbearbeitet.

Da mehr oder weniger aus der Hüfte geschossen, ist die Schärfe leicht suboptimal.

Summenbild zur Rauschminderung aus 17 Aufnahmen, Canon 1100D mit ISO 6400, Belichtung je 3 Sekunden, f/10, Brennweite 1200mm. Für das komplett improvisierte Setup isses gut geworden.

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Die letzte Fahrt

Mit großem Bedauern und blutendem Herz trenne ich mich von meinem heißgeliebten Schlachtschiff. Mein altgedienter Autobahn-Veteran stellt nach 22 Dienstjahren den Betrieb ein.

Nachdem er sich schon diverse Macken über die Jahre erlaubt hatte und mich nicht unerhebliches Geld gekostet hatte, sprang er vor knapp 10 Tagen überhaupt nicht mehr an und ließ sich auch durch sanftes Zureden, wütendes Beleidigen und Drohungen nicht mehr aus seinem Koma erwecken. Damit war das Maß voll.

Ein gelber Engel konnte ihn heute letztendlich noch einmal aus dem Koma wecken, aber es wäre kurzfristig recht viel Geld notwendig um ihn über den Winter – und noch mehr, um ihn durch den nächsten TÜV zu bringen. Eigentlich hatte ich vor, ihn noch bis zur Autorente (=H-Kennzeichen) zu begleiten, aber nun wird mir diese Geschichte doch auf Dauer teurer, als ich mir leisten kann (und will). Leider. Immerhin konnte er seine letzte Fahrt aus eigener Kraft antreten.

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Einer der wenigen noch vorhandenen Citroen XM aus der Baureihe Y3 wird nach 22 Jahren außer Dienst gestellt.

2.0 Liter turboaufgeladene ladeluftgekühlte 141 PS. 11,5 l Super plus auf 100km Stadtverkehr, 6 l Super plus bei Tempo 150 auf der Autobahn. Knapp unter 10 Sekunden von null auf 100. Und auf immer mein allererstes selbstgekauftes Auto.

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Rasurkultur

Irgendwann in diesem Jahr habe ich angefangen, mich wie zu Urgroßvaters Zeiten mit einem Messer zu rasieren. Wie bei vielen der Sachen, die ich gerne tue, neige ich dazu, es auch hier (etwas) zu übertreiben, und dann zu diesem Gebiet alles wissen, haben, können zu wollen. Aber das scheint in der Familie zu liegen… Auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Dame zeige ich das alles mal.

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Aus einem Messer wurden 6. Vorgenommen habe ich mir (vorerst) sieben – einen sog. Wochensatz. Für jeden Tag ein anderes Messer. Angesammelt haben sich bisher links oben angefangen ein Böker Edelweiß (die Neuauflage aus den 2000ern…dazu gab’s schon mal ein Foto hier), ein (extra aus China importiertes) Gold Dollar 66 und ein dazu passendes Gold Dollar 100. Auf der rechten Seite von oben nach unten meine Antiquitäten, alle aus den 1930ern: ein Böker 1111, ein Böker Edelweiß (das Original) und ein Böckla Silber. Dazu gehört natürlich eine gewissen Auswahl an wohlriechenden Rasierseifen, Aftershaves und notwendigerweise auch Rasierpinsel, von jeder Sorte Tier jeweils einer. Eine heimische Sauborste, ein spanisches Pferd und ein Dachs unbekannter Herkunft (vlnr). Und ganz unten zwei verschiedene Rasierhobel, links ein indischer (ja, aus Indien eingeflogen), rechts ein britisch-englischer aus Sheffield.

Nicht auf dem Foto wegen Platzmangel, aber trotzdem bei mir anzutreffen sind noch ein schöner Mug aus Steingut zum Anschäumen des Rasierschaums aus der Seife, ein Lederriemen zum Abziehen der Messer und diverse japanische Wassersteine zum Schärfen der Messer.

Wie gesagt…ich neige dazu, es manchmal geringfügig zu übertreiben. Aber sich grundsätzlich mal nicht einfach “nur zu rasieren”, sondern das ganze ein wenig zu zelebrieren, lohnt sich schon. Und das Ergebnis ist (nach einiger Übung) auch deutlich besser als mit den Geräten mit den 5 Klingen. Wohl auch, weil man die ganze Show gerne macht und nicht nur schnell damit fertig werden will. Man braucht allerdings auch deutlich mehr Zeit dafür. Und ich weiss jetzt sehr viel mehr über Messer und -stähle, Schärfen und Abziehen von Messern im allgemeinen und Rasiermessern im besonderen, Seifen und Seifenherstellung (will ich irgendwie irgendwann auch mal probieren…), Pinseldachse und vieles mehr aus diesem Themengebiet.

Übrigens…Seifen kann man auch zu einer Wissenschaft machen….*g*

Nein, ich bekomme (leider) keine Werbegelder für das Zeigen der Produkte, wer darauf Namen erkennen kann, ist also selber schuld. Auf Nachfrage und bei Interesse kann ich sie aber auch nennen…

Nachmachen auf eigene Gefahr. Ich übernehme keinerlei Haftung für Schnitte im Gesicht oder Löcher in der Brieftasche…

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Mal was ganz anderes

Aus der Baumarkt-Ecke: Das Werkzeug nur für Männer. Und nur für einen einzigen Zweck: Luxus.

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Ihr dürft jetzt neidisch werden.

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Feuerwerk, elektrisch

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Wenns mich schon weckt, musses sich auch fotografieren lassen!

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Pferdchen, bunt

Pferd 7 Nach mehreren Monaten Wartezeit habe ich in meinem wohlverdienten Urlaub nun endlich mir auch mal das Schwarzweiss-Pferdchen vorgenommen, neu bearbeitet, und eingefärbt. Ergebnis ist oben zu sehen. Sehr sehr sehr bunt. Aber mir gefällts so. Kommentare?

Das sind alle Aufnahmen, die ich vom Pferd jemals gemacht habe, kombiniert. Die Farbe kommt von einer alten Aufnahme der Canon, neu bearbeitet und abgemischt.

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Auf ins Grüne!

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